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Moorpackung

 

Moor-Teilpackungen werden mit 43 bis 45°C auf die erkrankten oder schmerzhaften Körperstellen (Gelenke, Muskulatur, Bänder,...) aufgelegt - hier steht die spezifische Behandlung einer Körperregion im Vordergrund. Da sich der erhitzte Moorbrei in durchlässigen Vliessäcken befindet besteht direkter Kontakt des Torfes mit der Haut. Während der 50-minütigen Behandlung werden die Patienten zusätzlich zu den Moorpackungen in Tücher und Decken eingehüllt. Der Kopf sollte als wesentlicher Wärmeregulatur nicht zugedeckt werden. Durch die große Menge an Moor pro Packung wird die Wärme gut gespeichert sodass kein zusätzlicher Wärmeträger notwendig ist.

Pro Liegeeinheit von 50 Minuten sind, bei guter Verträglichkeit, maximal 3 Packungen empfohlen. Beim 10-tägigen Moorpaket mit Massagen sind 15 Packungen enthalten. Daher können sie jeden 2. Behandlungstag 2 Packungen genießen und somit 2 Schmerzzonen abdecken.

Bei gegebener Indikation (etwa eine aktivierte Arthrose) werden Moorpackungen kalt angewendet. Die Kühlung des entzündeten Gewebes wirkt schmerzlindernd. Die Inhaltsstoffe des Moores können dennoch über die Haut in den Organismus gelangen. Alternativ zum Moor verwenden wir auch kühlenden Topfen.

 

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Moorpackung an der Brustwirbelsäule

 

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Befüllen einer Moorpackung