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Lymphdrainage

 

Lymphödeme sind vermehrte Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. Schwellungen entstehen immer dann wenn die anfallende Lymphflüssigkeit nicht ausreichend gut abtransportiert werden kann. Das kann einerseits am Lymphsystem  selbst liegen, andererseits treten Schwellungen auch als Folge operativer Eingriffe, Verletzungen oder Entzündungen auf.

 

Durch manuelle Lymphdrainage wird das Lymphgewebe erweicht und die gestaute Lymphflüssigkeit in Richtung Bauch- und Brustraum befördert. Masseure mit entsprechender Zusatzqualifikation führen diese Anwendungen durch - je nach Schweregrad der Schwellung ein- oder mehrmals pro Woche.

 

Der Therapeut massiert mit unterschiedlichem Druck die Haut und das Unterhautfettgewebe. Durch spezielle Griffe regt er die Eigenbewegungen der Lymphgefäße an, was den Transport der Lymphe begünstigt. Bei konsequenter Anwendung wird das Ödemvolumen im Gewebe nachhaltig gemindert. Der therapeutische Effekt einer manuellen Lymphdrainage hält nur etwa 24 Stunden an. Deshalb sollte im Anschluss eine Kompression oder ein Tapeverband angelegt werden.

bandagierungBandagierung des Fußes bei Lymphödem

 

lymphdrainage

Lymphgriffe am Vorfuß